Amt Crivitz und Schwerin wollen im Tourismus enger zusammenarbeiten

Rico Badenschier: „Gehen neuen Weg im Zusammenwirken von Umland und Stadt“

Oberbürgermeister Rico Badenschier, Amtsvorsteherin Heike Isbarn und Torsten Lubatsch, Vorsitzender des Wirtschafts- und Tourismusausschusses des Amtes Crivitz bei der Vertragsunterzeichnung. © SMS / Catharina Groth

Die Amtsvorsteherin des Amtes Crivitz Heike Isbarn und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Rico Badenschier haben heute eine Kooperationsvereinbarung für die engere Zusammenarbeit im Tourismus unterzeichnet. „Schwerin hat großes Interesse an einem Abstimmungsprozess, der über die Stadtgrenzen hinausgeht. Wir haben bereits mehrere Studien zur touristischen Infrastrukturentwicklung auf den Weg gebracht. Erfolgreich umzusetzen sind diese nur durch eine stärkere regionale Vernetzung. Mit dieser Vereinbarung gehen wir einen neuen Weg im Zusammenwirken von Umland und Stadt“, sagte Oberbürgermeister Rico Badenschier anlässlich der Vertragunterzeichnung.

„Die Landeshauptstadt und das Umland können den Gästen der Region vereint ein viel breiteres Spektrum an touristisch attraktiven Angeboten bieten, deshalb liegt eine engere Zusammenarbeit auf der Hand“, begründete Amtsvorsteherin Heike Isbarn das Interesse des Amtes Crivitz an der Kooperation.

Die Entwicklungsfelder der Vereinbarung reichen von Infrastruktur über Besucherlenkung und verkehrlicher Vernetzung bis zum gemeinsamen Marketing. Die Landeshauptstadt Schwerin und das Amt Crivitz besitzen gleichermaßen wertvolle touristische Potenziale. Schwerin ist mit Kultur und Baugeschichte ein Zugpferd für Gäste aus dem In- und Ausland. Zum Amtsbereich Crivitz gehören neben der Stadt Crivitz wesentliche Teile des Schweriner Seenlandes und mit der Lewitz die größte, zusammenhängende Wiesenlandschaft Deutschlands. Gemeinsam sollen nun Angebote entwickelt werden, die Urlauber länger in der Region halten und auch die Übernachtungszahlen positiv beeinflussen.

Auch die Touristische Entwicklungskonzeption der Landeshauptstadt Schwerin enthält grundlegende Ansätze für eine Entwicklung gemeinsam mit dem Umland. Große Unterstützung im Sinne einer regionalen Tourismusentwicklung erhalten die Akteure der Kooperation auch vom Bereich Standortpolitik der IHK zu Schwerin und vom Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin e.V.

Quelle: LHS
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