Buga-Gewinn macht Ortsgeschichte lebendig

Stützmauer an der Ludwigsluster Chaussee wird zur Gartenstadt-Gallery

Graffitti- Künstler Daniel Wrede, Sparkassenvize Ulrich Kempf und Ortsbeiratsvorsitzender Daniel Meslien präsentieren die Gartenstadt-Gallery. Foto: Claudia Lösel

Vom Schandfleck zur öffentlichen Mauer-Galerie nach Berliner Vorbild: In Rekordzeit von nur 10 Tagen hat sich ein jahrzehntelanges optisches Ärgernis in einen Blickfang verwandelt. Auf Initiative des Ortsbeirates Gartenstadt hat der Grevesmühlener Graffitti-Künstler Daniel Wrede die gesamte Stützmauer an der Ludwigsluster Chaussee unterhalb der alten Gartenstadt mit Motiven aus der über 200-jährigen Ortsgeschichte gestaltet. Möglich wurde die Gartenstadt-Gallery durch den Buga-Gewinn, der auch den Ortsbeiräten für Projekte in den Ortsteilen zur Verfügung gestellt wurde.

„Wir haben die Bürger schon vor mehr als einem Jahr gefragt, was wir mit dem Geld anpacken wollen. Den Wunsch, mit dem größten Teil des Geldes diesen uralten Schandfleck zu beseitigen und gleichzeitig die Ortsgeschichte darzustellen, haben wir gern erfüllt. Ohne die großzügige Spende der Sparkassen-Stiftung und weiterer Geldgeber wäre das Projekt allerdings nicht möglich gewesen“, dankte Ortsbeiratsvorsitzender Daniel Meslien vor Ort dem Sparkassen-Vorstandsvize Ulrich Kempf.

Die Motive zeigen das ehemalige Gasthaus Püsserkrug, die alte Gartenstadt, die abgerissenen Kasernen, die Nahverkehrs-Traditionsbahn, die neue Gartenstadt und die neue Kita Wirbelwind eingebettet in die Landschaft des Ostorfer Sees.

Quelle: LHS
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