Geigenstar als Band-Leader

„Toxic“ am Sonntag, 16.07., 16 Uhr im Garten des Schweriner Schleswig-Holstein-Hauses

Daniel Sepec FOTO: © Julia-Baier

Wenn der Geiger Daniel Sepec ein Konzert gibt, dann geht es in der Regel klassisch zu. Ob Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, Bibers Rosenkranzsonaten oder eine packende Einspielung von Schumann-Sonaten: mit seinen zahlreichen Aufnahmen hat er sich international einen erstklassigen Ruf als virtuoser und stilistisch vielseitiger Musiker erworben. Regelmäßig ist er als Solist bei bedeutenden Orchestern zu Gast, vergangenes Jahr auch bei der Mecklenburgischen Staatskapelle – Schweriner Konzertbesucher werden sich gern an dieses gefeierte Konzert erinnern. Aber auch als Kammermusiker ist er erfolgreich unterwegs, u.a. mit dem „Arcanto-Quartett“ oder als Konzertmeister der legendären „Deutschen Kammerphilharmonie Bremen“.

Am Sonntag nachmittag zeigt er sich von einer ungewöhnlichen Seite: als Leader der Band „Toxic“, die im Garten des Schweriner Schleswig-Holstein-Hauses eine mitreißende Performance mit Musik aus sieben Jahrhunderten zünden wird. Spanische Renaissanceklänge treffen auf Irish Folk, Oriental auf Balkanpop, John Cage auf Britney Spears, deren Titel „Toxic“ der Band ihren Namen gab. Neben Sepec gehören noch Konstanze Lerbs (ebenfalls Geigerin bei der Kammerphilharmonie), der Jazzgitarrist Andreas Wahl und mit Stefan Rapp, Sven Pollkötter und Christoph Hillmann drei erstklassige Drummer zur Band. In seiner Biographie schreibt Sepec übrigens, dass er „von der Gitarre und Geigen aus der Steckdose mit blauen Bögen“ träumt. Mit diesem Projekt nun lässt er diesen Traum ein Stück wahr werden. Nach dem Konzert besteht übrigens die Möglichkeit, sich die CD’s des sympathischen Musikers signieren zu lassen.

Karten für dieses exklusive Event gibt es in der Touristinfo Schwerin (Markt) und im Schleswig-Holstein-Haus (Puschkinstr. 12), telefonische Reservierungen sind unter 0385-589 31 884 möglich. Bei Regen findet die Veranstaltung in der Aula der Schelfschule (VHS) statt.

 

Fotos: © Julia Baier
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