Grün Weiß weiter auf der Erfolgswelle

30:20 Heimerfolg gegen ProSport24 Berlin

 

Mit einem ungefährdeten 30:20 Heimerfolg im „Wohnzimmer der Mecklenburger Stiere“, der Sport- und Kongresshalle, bleiben die Frauen des SV Grün Weiß Schwerin weiter in der Spur. Dabei fanden die Schwerinerinnen nur sehr langsam zu ihrem Spiel. Vielleicht lag es an der großen Halle, die gerade im ersten Spiel doch gewöhnungsbedürftig ist, vielleicht lag es auch etwas an der kurzfristigen krankheitsbedingten Absage von Tini Wolter, dass in den ersten acht Minuten lediglich auf jeder Seite nur ein Tor fiel (1:1). Erst danach entwickelte sich ein munteres Spielchen, an der beide Teams ihren Anteil hatten. Die Berlinerinnen hatten in dieser Phase in ihrer Torfrau Gisi Emberger einen starken Rückhalt, die gleich reihenweise hochprozentige Chancen der Gastgeberinnen zunichtemachte. Schwerin hingegen verteidigte zwar gut, tat sich aber mit der Verwertung der sich bietenden Chancen sehr schwer. Über ein 3:3 setzten sich die Gäste nach einer guten Viertelstunde sogar auf 4:6 ab, nutzten ihre Chancen in dieser Phase einfach konsequenter.

Postwendend allerdings die Antwort der Grün Weißen in Form von zwei blitzsauberen Kontertoren von Lück und Panzer. Das war der Beginn einer starken Schweriner Phase, in der vor allem Jule Wieck und Steffi Laas erfolgreich waren und den 13:9 Halbzeitstand herauswarfen. Leider verletzte sich dabei Adriana Celka, blieb am Boden und konnte nur mit Hilfe in Richtung Bank bewegt werden. Sie wurde ins Klinikum gebracht, ist allerdings schon wieder entlassen worden, eine genaue Diagnose steht noch aus. Gute Besserung an dieser Stelle.
In den zweiten 30 Minuten konnte der Vorsprung unserer Damen kontinuierlich ausgebaut werden. Vor allem Sophie Powierski traf nach Belieben, ob aus dem Feld oder vom Punkt, sieben ihrer neun Treffer erzielte sie in dieser Halbzeit. Aber auch die anderen Damen erzielten ihre Tore, sodass der Trainer mit dieser Halbzeit durchaus zufrieden sein konnte. Da den Berlinerinnen im Laufe der Zeit immer weniger einfiel, konnte der Vorsprung bis zur 50. Minute auf 9 Tore vergrößert werden (25:16). Da waren bereits alle Messen gesungen. Am Ende war es wieder Powierski, die mit dem 30:20 den Sack zumachte und nun wegen des erzielten 30. Treffers auch noch eine Runde schmeißen muss. „Das mache ich natürlich gern nach so einem Spiel“, so eine glückliche Torschützin nach der Partie.
Trainer Sarakewitz, der allen Spielerinnen Einsatzzeiten geben konnte, war ebenfalls zufrieden. „Meine Damen haben gezeigt, dass wir zu Hause eine macht sind, dass wir Ausfälle immer besser kompensieren können und jetzt gilt es, in den verbleibenden vier Spielen noch möglichst viele Punkte zu holen.“ Allerdings wird man auf den nächsten Einsatz der Damen noch warten müssen, erst am Wochenende nach Ostern geht es weiter, dann mit dem MV-Derby in Neubrandenburg.

Es spielten: Klasen, Güdokeit; Laas 4, Wichmann 1, Petereit 1, Nawrot 2, Lück 4, Evangelidou 3, Panzer 2, Wieck 4, Powierski 9/4

 

Ralf Grünwald

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