Grüne: Badestelle „Am Werder“ lässt auf sich warten

Ergebnisse der Bodenproben liegen erst in zwei Monaten vor

Bereits im Januar beauftragte die Bündnisgrüne Stadtfraktion den Oberbürgermeister den Seezugang „Am Werder“ als Bademöglichkeit zu überprüfen. Ein Ergebnis wurde durch die Verwaltung für Mai in Aussicht gestellt. Dieses sieht weitere Untersuchungen u.a. des Sedimentes in Ufernähe vor, um etwaige Schadstoffbelastungen auszuschließen.

Nach Ansicht der Fraktionsvorsitzenden Cornelia Nagel sei die Lage „Am Werder“ ideal. Schließlich habe man dort einen Seezugang mit flach abfallendem Wasser, kleiner Wiese und angrenzendem Spielplatz. Für eine Nutzung müsse lediglich der Uferbereich von alten Ziegelsteinen und Bauschutt bereinigt und eventuell mit Sand aufgeschüttet werden, so die Stadtvertreterin: „Wir hatten im Januar die leise Hoffnung, dass mit relativ wenig finanziellem und zeitlichem Aufwand noch bis zum Sommer eine Bademöglichkeit für Anwohner und Gäste in innenstadtnähe geschaffen werden könnte.

Wie die Grüne Stadtfraktion bekannt gab, habe man nun nach vier Monaten Bearbeitungszeit die erste Zwischeninformation erhalten. Danach sollen nun Bodenproben in Ufernähe Erkenntnisse über eventuelle Schadstoffbelastungen im Sediment liefern. Das Ergebnis erwarte man innerhalb der nächsten zwei Monate. Erst dann könne über das weitere Vorgehen entschieden werden.

„Die lange Bearbeitungszeit, noch bevor ein Stein bewegt wurde, ist ernüchternd. Aber der Sommer lässt ja auch noch auf sich warten. Wir verfolgen weiterhin „Am Werder“ eine sichere Bademöglichkeit zu schaffen – für mehr Lebensqualität und Familienfreundlichkeit im Quartier“, so Nagel abschließend

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