Handball: Neuauflage eines Klassikers

Mecklenburger Stiere empfangen HC Empor Rostock am 13. Januar zum Testspiel

 

Schwerin – Die Pause bis zum nächsten Ligaspiel wird für die Handballfreunde auf erfreuliche Weise verkürzt. Bereits am kommenden Mittwoch, dem 13. Januar, kommt es zu einem besonderen Match: Erneut stehen sich die Leistungshandballer aus Schwerin und der Hansestadt Rostock gegenüber – in einem Freundschaftsspiel, welches von Jacob Cement Baustoffe präsentiert wird. „Für beide Teams ist die Begegnung eine gute Vorbereitung auf die Fortsetzung der Rückrunde. Wir erwarten ein hochwertiges Spiel, bei dem sich die Stiere gegen die Zweitligisten vom HC Empor Rostock bestens verkaufen wollen“, sagt Friedrich Diestel, Geschäftsführer Leistungshandball beim SV Mecklenburg Schwerin.

Während Stiere-Coach Maik Handschke nach einer kurzen Pause zum Jahreswechsel bereits mit seinem Team im Training ist, starten die Hanseaten erst am kommenden Montag wieder in die Vorbereitung. Empor-Trainer Aaron Ziercke muss aktuell auf Roman Becvar und Vyron Papadopoulos verzichten. Beide sind mit ihrem jeweiligen Nationalteam (Tschechien bzw. Griechenland) in der WM-Qualifikation aktiv. Bei den Stieren kuriert Valdis Gutmanis noch seine Knieverletzung, während Teo Evangelidis zumindest im Training wieder auf der Platte steht.

Das soll das Vergnügen nicht schmälern, denn das ewig junge Derby ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Erst vor einem Jahr schafften es die Mecklenburger Stiere, fast 1000 Zuschauer an den eigens dafür hergerichteten Spielort im belasso zu locken. Das Ergebnis von 28:28 bewies, dass sich die Teams auf Augenhöhe begegnen – trotz der unterschiedlichen Ligen. Altgediente Handballfans werden sich dutzende Partien aus der Vergangenheit in Erinnerung rufen. An die 80 Mal sind die regionalen Kontrahenten mittlerweile aufeinander getroffen.

Karten zum Preis von fünf Euro für den Handballkracher, der um 19.30 Uhr in der Kästner-Halle angepfiffen wird, gibt es an der Abendkasse. „Wer sich die Partie nicht entgehen lassen möchte, sollte rechtzeitig da sein. Bekanntermaßen bietet das Trainingsquartier der Stiere nicht so viel Platz wie unsere aktuelle Spielstätte. Aber wir rücken alle gern ein bisschen zusammen, um unser Team gewohnt stimmungsvoll zu unterstützen“, so Stiere-Chef Friedrich Diestel.​​​

 

ba

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