Marstall Schwerin: BEHI live in concert

Konzert & Vortrag „Mongolei“ am 15. März

 

© BEHI BEHI ist die erste mongolische professionelle Frauenband, die moderne Musik auf traditionell mongolischen Instrumenten spielt. Die drei Musikerinnen spielen Shanz, Yatga und Yoochin. Seit sechs Jahren nunmehr stehen die jungen Frauen auf den großen Bühnen in Macau, Hong Kong, China und auf den Philippinen. BEHI schöpft aus einem breit gefächerten Repertoire aus 50 weltbekannten und eigenen Songs. 2015 brachten sie ihr erstes Album heraus. Das weltweit erste einer Frauenband mit traditionell mongolischen Instrumenten.

Am Dienstag, den 15.03.2014 kommen BEHI nach Schwerin. Das Konzert beginnt um 19 Uhr im Marstall. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Außerdem wird Frau Dr. Kh. Ariunchimeg zu Gast sein. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Pressereferentin in der Akademie für Politische Bildung. Außerdem im Vorstand der „Mongolisch-Deutschen Brücke“, einer Organisation, die sich mit ihrer fachlichen und interkulturellen Erfahrung, um den Austausch zwischen beiden Ländern kümmern. Dabei geht es u.a. um Reisen, Studienreisen, Veranstaltungen, Unterstützung bei beruflichen Anliegen und Dolmetscher-Tätigkeiten.

 

KLEINE INSTRUMENTENKUNDE
In der traditionellen Volksmusik der Mongolen, spiegelt sich die Diversität der mongolischen Stämme wider. Diese wurden erstmals im 13. Jahrhundert unter Dschingis Khan mit den türkischen Stämmen zum Volk der Mongolen vereint. Die nomadischen Hirten in der Mongolei spielen vor allem Saiten- und Blasinstrumente.

Yoochin (Saiteninstrument): Eine Kastenzither mit 13 Doppeldrahtsaiten. Diese werden mit zwei Holz-Schlagstöcken angeschlagen, mit sog. Holzhämmerchen. Das Schallbrett ist aus schwarzem Holz und reich mit Ornamenten verziert.
Shanz/Shudraga (Saiteninstrument): Sie hat einen Klang vergleichbar mit dem Banjo. Eine langhalsige Schalenspiesslaute mit ovalem Klangkörper, der vorn und hinten mit Schlangenhaut überzogen ist. Die drei Saiten sind an einem Stab befestigt, der durch den Korpus gesteckt wird. Angeschlagen oder gezupft wird mit einem Plektrum aus Horn oder mit den Fingern. Da die Töne nicht nachklingen, wird jede Note meist mehrmals angeschlagen.
Yatga/Yatuga (Saiteninstrument): Eine gestrichene Wölbbrettzither mit beweglichen Stegen. Sie besteht aus einem schmalen, gewölbten, hohlen Holzkorpus und einem flachen Holzboden. Die Saiten werden gezupft, und ihr Ton ist sehr sanft. Das Instrument galt als heilig, und sein Spiel war an Rituale und Tabus gebunden. Es wurde vorwiegend am Hofe und in Klöstern verwendet, da die Saiten die zwölf Stufen der Palasthierarchie symbolisierten.

 

Mehr Informationen unter  https://www.facebook.com/behimusic/ oder https://www.youtube.com/watch?v=HSNOqHV4cuY

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