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Programm der neuen Spielzeit 2010 / 2011
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  • 14. Mai 2010   Print This Post
  • In der Saison 2010/2011 stehen folgende neue Stücke auf dem Spielplan des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin

    Musiktheater:
    Mit seiner ersten Premiere am 19.11.2010 zeigt das Musiktheater mit Gaetano Donizettis „Lucia di Lammermoor“ wohl die Belcanto-Oper par excellence. Das Libretto der 1835 in Neapel uraufgeführten Oper entstand nach der Romanvorlage des damaligen „Bestsellerautors“ Sir Walter Scott.
    Die unglückliche Liebe der Titelheldin Lucia zu dem Erzfeind ihrer Familie Edgardo Ravenswood und schließlich die Zwangsverheiratung mit einem von ihrem Bruder ausgewählten Mann führt die psychisch labile, junge Frau in den Wahnsinn. Die Koloraturen Lucias in der berühmten „Wahnsinnsszene“ sind nicht, wie in vielen anderen Opern jener Zeit,
    virtuoser Selbstzweck, sondern vielmehr furioser Ausdruck ihres delirierenden Geistes. Die Titelpartie der Lucia wird von der jungen koreanischen Sopranistin Hyunju Park gesungen, seit der Spielzeit 2009/2010 Ensemblemitglied des Musiktheaters. Als Edgardo kehrt der beliebte Tenor Alex Vicens als Gast an das Mecklenburgische Staatstheater zurück. Die musikalische Leitung hat GMD Matthias Foremny, Regie führt Oberspielleiter Arturo Gama.

    Ab dem 21.01.2011 steht für die Freunde der Operette mit Carl Millöckers „Der Bettelstudent“ ein Klassiker des Genres auf dem Spielpan. Eine Premiere dieses Werks gab es in Schwerin zuletzt in der Spielzeit 1989/90. Die Regie übernimmt Andreas Baesler, der mittlerweile an die 120 Inszenierungen geschaffen hat, u.a. in Mannheim, Stuttgart, Braunschweig,
    Innsbruck, Kaiserslautern, Münster, Luxemburg, Oldenburg, Nancy, der Opéra du Rhin Strasbourg und den Internationalen Musikfestwochen Luzern. Von 2004 bis 2008 war Andreas Baesler Chefregisseur am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.

    Am 08.04.2011 hat dann Wolfgang Amadeus Mozarts dramma giocoso „Così fan tutte“ im Großen Haus Premiere. Mozarts heitere und zugleich weise Oper um die Fragilität partnerschaftlicher Liebesbeziehungen wird von einem mittlerweile glänzend aufeinander eingespielten Leitungsteam auf die Bühne gebracht: Wie schon bei „Hänsel und Gretel“ und „Die Großherzogin von Gerolstein“ liegt die musikalische Leitung bei Judith Kubitz. Die Regie übernimmt Arturo Gama.

    Im E-Werk wird in der kommenden Spielzeit die Reihe der Kammeropernprojekte weitergeführt. So werden am 03.12.2010 in Schwerin erstmals die „Eight songs for a Mad King“ von Peter Maxwell Davies zu hören sein. Es war das Schicksal des britischen Königs George III., das Peter Maxwell Davies 1969 zu seinem Monodrama „Acht Gesänge für einen verrückten König“ anregte. Der König litt an der seltenen Stoffwechselkrankheit Porphyrie, die ihn in die vollkommene geistige Umnachtung führte. Oberspielleiter Arturo Gama hat nun gemeinsam mit dem musikalischen Leiter der Produktion, Martin Schelhaas, ein Konzept entwickelt, das die Musik Maxwell Davies’ in Dialog treten lässt mit Liedern und Instrumentalstücken von John Dowland und Henry Purcell. Der gesamte Abend heißt: „Eight Songs for a Mad King – George III. und der Wahnsinn“. Übrigens: George III. heiratete 1761 Sophie Charlotte von Mecklenburg Strelitz.

    Mit Wilfried Hillers zauberhaftem Singspiel „Das Traumfresserchen“ erscheint dann ab dem 01.04.2011 eine neue Kinderoper auf dem Schweriner Spielplan. „Das Traumfresserchen“, zu dem Michael Ende das Libretto schrieb, wurde 1991 in Bremen uraufgeführt und erfreut sich seitdem beim jüngsten Publikum großer Beliebtheit. In Schwerin inszeniert es Sibylle
    Krantz, eine Regisseurin mit vielfältiger Erfahrung im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters.

    2011 erkunden die SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN einen neuen Spielort, wenn Carl Maria von Webers romantische Oper „Der Freischütz“ auf die im barocken Schlossgarten gelegene Freilichtbühne kommt. Grund für den Ortswechsel sind umfassende Sanierungsarbeiten auf dem Alten Garten, der traditionellen Spielstätte der sommerlichen Open-Air-Produktionen. Zugleich stellt sich die historische Parkanlage des Schlosses mit ihren alten Bäumen als der ideale Ort für Webers Meisterwerk dar, indem sie als natürliche Kulisse einstimmt auf das phantastische Geschehen im unheimlichen Wald der Freischütz-Handlung. Die musikalische Leitung liegt bei GMD Matthias Foremny und die Regie übernimmt Frank Bernd Gottschalk.

    Schauspiel:
    Die neue Theatersaison startet mit der ersten Premiere des Schauspiels im E-Werk am 09.09.2010. Henriette Hörnigk inszeniert ihre eigene Stückfassung von Hans Falladas Roman „Kleiner Mann, was nun?“. Özgür Platte, neu engagiertes Ensemblemitglied, der nach seiner Ausbildung an der Theaterhochschule in Leipzig erst in Chemnitz, später dann in
    Esslingen und Rostock arbeitete, wird die Titelrolle übernehmen. Die Rolle eines Mannes, der kaum begreift, was mit ihm am Vorabend des Nationalsozialismus geschieht, der seinen Instinkten nicht folgen kann und nur überlebt, weil ihn die Liebe auffängt.

    Am Tag darauf eröffnet Schauspieldirektor Peter Dehler mit Schillers „Kabale und Liebe“ das Große Haus. Amadeus Köhli, Absolvent der Stuttgarter Schauspielschule, ist neues Ensemblemitglied. In der Spielzeit 2009/10 war er bereits in „MfGII – Nachricht in der Flasche“ und als Makler Slift in „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ zu sehen. Nun spielt er den Ferdinand. An seiner Seite ist Jana Kühn als Luise zu erleben.

    Es folgen zwei weitere E-Werk-Produktionen: Ralph Reichel präsentiert mit „Terrorismus“ und „Tötet den Schiedsrichter“ eine „Doppelinszenierung“ der Brüder Presnjakow, dem prominentesten Autorenexport Russlands. Dabei wird die Stückfassung des Romans „Tötet den Schiedsrichter“ in Schwerin seine deutsche Erstaufführung erleben. Markus Wünsch widmet sich in seiner ersten Inszenierung dieser Spielzeit einem Problem, das immer jüngere Teenager belastet: Essstörungen, entstanden durch Leistungsdruck. Mit Cornelia Gellrichs Stück „Fressen Lieben Kotzen“ entsprechen wir dem Wunsch vieler Lehrer und Schüler nach einem Theaterabend speziell für ein junges Publikum.

    Grimms Märchen sind unerschöpflich. Nach der Produktion „Frau Holle“, die in der letzten Saison für einen Jahrhundertwinter sorgte, wird Peter Dehler nun „Der Froschkönig“ für die Große Bühne einrichten. Ab 28.11.2010 ist das Weihnachtsmärchen in über dreißig Vorstellungen zu sehen.

    Für die traditionelle Silvesterpremiere wurden nach „Der kleine Prinz“ und „Der Struwwelpeter“ wieder eine Genre überschreitenden Geschichte gefunden: „Alice im Wunderland“. Lewis Carolls Klassiker wird unter der musikalischen Leitung von Thomas Möckel und der Regie von Peter Dehler für die Bühne eingerichtet. Mit der Premiere am 31.12.2010
    begrüßt das Ensemble auf der Bühne im Großen Haus das neue Jahr.

    Auch den zweiten Teil der Spielzeit charakterisiert eine Mischung aus Gegenwartsdramatik, Romanbearbeitung für die Bühne, Klassikern und Komödie. Tracy Letts’ „Eine Familie“ (orig. „August: Osage County“) wurde mit dem Pulitzerpreis 2007 ausgezeichnet. Darin gibt das Verschwinden des Familienoberhauptes den Hinterbliebenen einen Anlass, Lügen und
    Geheimnisse aller Geschwister, Kinder, Enkel und Anverwandten endlich auf den Tisch zu bringen. Jan Jochymski, Schauspieldirektor in Magdeburg, gastiert zusammen mit seiner Ausstatterin Larissa Hartmann erstmals am Schweriner Theater.

    Es bleibt tragisch. Vor 200 Jahren nahm sich Heinrich von Kleist, einer der vielfältigsten Dramatiker der deutschen Literatur, das Leben. Mit seinem letzten Stück „Prinz Friedrich von Homburg“ wird dieses Sprachgenie gewürdigt. Markus Wünsch inszeniert das Drama um die Schlacht von Fehrbellin im E-Werk.

    Daniel Pfluger gewann das Körber-Studio „Junge Regie“ 2009 am Thalia Theater in Hamburg. Seine choreographische Arbeit und sein ausdrücklicher Wunsch sorgten dafür, dass endlich einmal wieder Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ in den Spielplan des Mecklenburgischen Staatstheaters mit aufgenommen wird. Am 13.05.2011 feiert die „Kindertragödie“, die vor hundert Jahren Empörung auslöste, im E-Werk Premiere. Zum Ende der Spielzeit darf noch einmal richtig gelacht werden:
    Eine der wunderbarsten Komödien von Carlo Goldoni, „Der Diener zweier Herren“, feiert am 20.05.2011 Premiere im Großen Haus.

    werk3:
    Im werk3 entwickeln die Beteiligten weiter wie im Rausch und (fast) ohne Zeit neue Projekte. Konsequenterweise steht jetzt noch nicht fest, welche Projekte in der Spielzeit 2010/11 im werk3 zur Produktionsreife gelangen, da die produktionstechnischen und geistigen Freiräume der Ensemblemitglieder noch nicht bekannt sind. Neu im Programm wird auf jeden Fall eine dreiteilige Lesereihe mit Theatertexten von zeitgenössischen Autoren und Autorinnen sein.
    Nr. 1: „Nordost“ von Torsten Buchsteiner: Drei Frauen erleben aus unterschiedlicher Sicht die tschetschenische Besetzung des Moskauer Musicaltheaters.
    Nr. 2: „Kaspar Häuser Meer“ von Felicia Zeller: Drei Frauen im alltäglichen Wahnsinn des Jugendamtes.
    Nr. 3: „Trailer – Für die Nahe Zukunft“ von Oliver Schmaering: Frauenbilder zwischen King Kongs „weißer Frau“ und den in der Provinz gern geträumten Visionen vom Schönsein in Hollywood. Nach der Lesewerkstatt und Gesprächen wird das „Siegestück“ zur Premiere gebracht.

    Ballett:
    Die Ballettcompagnie unter der Leitung von Ballettdirektor Jens-Peter Urbich bietet außer einem gewohnt vielseitigen Repertoire in der nächsten Spielzeit zwei Premieren.
    Im Großen Haus wird mit „Carmen“ am 15.10.2010 die beliebte Reihe der Handlungsballette fortgeführt. Für diese Produktion konnte erneut die koreanische Choreographin Young Soon Hue gewonnen werden, die in Schwerin zuletzt den Ballettabend „Romeo und Julia“ kreierte. Die Compagnie wird live begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle
    unter der Leitung von Judith Kubitz. Außer der Carmen-Suite des russischen Komponisten Rodion Shchedrin, der das musikalische Material der gleichnamigen Oper Georges Bizets 1967 zur Ballettmusik arrangierte, wählte Young Soon Hue für ihre Schweriner „Carmen“ Auszüge aus konzertanten Werken Bizets.

    Am 13.04.2011 hat dann mit „Genesis“ ein neuer Kammertanzabend im E-Werk Premiere. Ausgehend von einer sehr tänzerischen Sicht auf die biblische Paradiesgeschichte von Adam und Eva entwickeln Mitglieder der Schweriner Ballettcompagnie in verschiedenen Choreographien einen assoziativen Abend rund um das Thema Beziehungen.

    Fritz-Reuter-Bühne:
    Auch in der Spielzeit 2010/11 setzt die Fritz-Reuter-Bühne auf die Vielfalt von Inhalt und Form im speziellen Bereich des Niederdeutschen Theaters und bietet wieder eine interessante Mischung an. Die Neuinszenierungen beginnen mit dem historischen Schwank “Frikadellen” von Erich Hagemeister, einem Autor, der viele Jahre die Fritz-Reuter-Bühne als
    Dramaturg begleitete. Das Stück wird in einer neuen Bearbeitung gezeigt, die nicht nur ein bisschen Staub vom alten Text wischt, sondern es auch durch musikalische Komik bereichert.

    Das plattdeutsche Weihnachtsprogramm ist längst zu einer schönen Tradition im Haus und in einigen besonderen Gastspielorten geworden und wird unter dem Titel “Wedder is nu Wiehnachtstied” auch in diesem Jahr für eine heitere und besinnliche Stunde sorgen.

    Danach sind in “Lütt Paris” ein paar sehr aktive alte Damen im Konflikt mit der Dorfobrigkeit zu erleben. Die nach dem Drehbuch des erfolgreichen Films “Die Herbstzeitlosen” von Stefan Vögel geschriebene Komödie bedient sowohl die leisen als auch die kräftigen Töne. Mit der plattdeutschen Dramatisierung von Theodor Storms “Schimmelreiter” präsentiert die Fritz-Reuter-Bühne ein berühmtes Stück norddeutscher Geschichte, das hohe Anforderungen an das Ensemble stellt. In der von Paul Bartz gestalteten Fassung sind menschliche Schicksale und soziale Konflikte bewegend miteinander verbunden.
    Frech und flott wird die Spielzeit der Fritz-Reuter-Bühne mit dem “Neurosen-Kavalier” abgeschlossen, einem modernen Lustspiel von Gunther Beth und Alan Cooper, das übrigens als erstes westdeutsches Boulevard-Stück in der DDR gespielt wurde und eine Unmenge vertrackter Situationskomik enthält.

    Das Repertoire der niederdeutschen Bühne des Mecklenburgischen Staatstheaters bietet die musikalische Komödie “Das Feuerwerk”, das sehr eindringliche Schauspiel “Ein Kommissar kümmt” und die heitere Ehegeschichte “Mien Mann, dat Prachtstück”. Der Namenspatron Fritz Reuter wird natürlich mit dem Programm zu seinem Geburtstag “Mit Veriehrung, Doktor Reuter!” auch über das Jubiläum hinaus geehrt.

    Konzerte:
    Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin bietet ihrem Publikum wieder einen randvoll gefüllten Konzertkalender für die Saison 2010 / 2011.
    Generalmusikdirektor Matthias Foremny hat unter dem Motto „Allerlei Variationen“ acht Sinfoniekonzert-Programme erarbeitet, in denen das 20. Jahrhundert ebenso selbstverständlich vertreten ist wie bekannte und weniger populäre Werke des 19. Jahrhunderts.

    2011 steht im Zeichen des 200. Geburtstages von Franz Liszt. Seine monumentale Sinfonie zu Dantes „Divina Commedia“ ist nach 84 Jahren erstmals wieder in Schwerin zu hören. Die Mecklenburgische Staatskapelle folgt im Januar 2011 einer Einladung in die Kölner Philharmonie, das Schweriner Publikum kann einen Teil des dort zu hörenden Programms bereits Ende 2010 im Sinfoniekonzert erleben – der Cellist Wolfgang Emanuel Schmidt wird dann zum Abschluss des Schumann-Jahres dessen Cellokonzert interpretieren. Von der 1975 geborenen litauischen Komponistin Raminta Šerkšnyt÷, die regelmäßig bei den wichtigen Festivals der Neuen Musik in Erscheinung tritt, erklingen sinfonische und kammermusikalische Werke.
    Verschiedene Gastdirigenten werden die Sinfoniekonzerte leiten, so darf man sich auf Michael Sanderling, Graham Jackson und auf Fabrizio Ventura freuen. Der Geiger Serge Zimmermann wird die Konzertsaison eröffnen, Latica Honda-Rosenberg, Jean Luc Menet oder auch die Pianisten Hans-Peter und Volker Stenzl gehören zu zahlreichen namhaften Solisten im Sinfoniekonzert.

    Höhepunkt im Oktober: Erstmals werden Instrumentalschüler aus Schwerin und der Region Westmecklenburg unter dem Dach des Theaters in einem Jugendorchesterprojekt vereint. Unter der Leitung des Generalmusikdirektors Matthias Foremny erarbeiten sie ein sinfonisches Programm, das anschließend im Großen Haus dem Publikum vorgestellt wird. Spezielle Konzertangebote der Staatskapelle richten sich ausdrücklich an Jugendliche, wie die berühmten Bilder einer Ausstellung im Jugendkonzert im Großen Haus Und für Kinder im Vor- und Grundschulalter gibt es neben dem Familienkonzert zur Weihnacht im Großen Haus mehrere Konzerte im E-Werk.
    Der Opernchor des Mecklenburgischen Staatstheaters lädt im März 2011 ins Konzertfoyer zu einer musikalischen Kreuzfahrt nach Wien und wird im Mai gemeinsam mit der Schweriner Singakademie und der Mecklenburgischen Staatskapelle in einem großen chorsinfonischen Konzert in der Paulskirche mit Werken von Strawinsky und Haydn zu hören sein. Weihnachtliche Blasmusik erklingt ebenfalls im Konzertfoyer und die Reihe kammermusikalischer Konzerte mit Musikern der Staatskapelle findet im Schleswig-Holstein-Haus ihre Fortsetzung.

    Am 10.10.2010 dirigiert Matthias Foremny ein Mozartkonzert rund um die Zahl 10: Mendelssohn Bartholdy, Mozarts 10. Sinfonie und Brittens Opus 10 stehen dann auf dem Konzertprogramm, das für einen Sonderpreis von 10 Euro besucht werden kann.

    Kein Sommer ohne MeckProms on tour: Auf der Schweriner Freilichtbühne wird die Open-Air-Konzertsaison eröffnet und die Mecklenburgische Staatskapelle, das drittälteste deutsche Orchester, wird dann in Wismar, Mirow, Güstrow, Ludwigslust und Klütz das Publikum mit ebenso anspruchsvoller wie unterhaltsamer Musik aus Konzert, Oper, Operette, Film und Musical begeistern.

    Puppentheater:
    Mit der neuen Spielzeit 2010 / 2011 kooperiert das Staatstheater mit dem Landesverband „Freie Theater Mecklenburg-Vorpommern“. Eine Vielzahl an Gruppen und Produktionen bieten ein buntes, kreatives und abwechslungsreiches Programm für die kleinen Zuschauer und die ganze Familie.
    Im Rahmen dieser Zusammenarbeit finden sich viele alte Bekannte im Spielplan wieder, wie das Puppentheater Schlott, das Figurentheater Ernst Heiter oder das tandera-Theater. Aber auch auf eine ganze Reihe neuer Gruppen darf man gespannt sein. So werden unter anderem das Dorftheater Siemitz, das theater a mano, das Theater Randfigur, die Puppenbühne Beatrice Ehrler, das Figurentheater Winter und das Figurentheater Schnuppe im E-Werk zu Gast sein.
    Gut bekannte Märchen wie der „Froschkönig“, „Rumpelstilzchen“ oder „Rotkäppchen“ stehen neben Bearbeitungen von beliebten Kinderbüchern, wie zum Beispiel „Lars, der Eisbär“, „Der kleine Hobbit“ oder „Prinzessin Isabella“. Neben den Familienaufführungen am Sonntagnachmitag spielt die Puppenbühne auch weiterhin von Montag bis Freitag am Vormittag
    Vorstellungen für Schulen und Kindergärten. Ab dieser Spielzeit wird zusätzlich Puppenspiel für Erwachsene im werk3 angeboten.

    Im Sommer 2011 können sich die kleinen und großen Freunde der Puppenspielkunst auf eine neue Ausgabe von „Puppen im Park on tour“ in der Schweriner Schelfstadt freuen.

    Neue Betreuung von Besuchergruppen 2010/11:
    Ab der Spielzeit 20010/2011 werden Besuchergruppen aus dem Schweriner Umland direkt vom Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin betreut. Das Angebot umfasst die persönliche Beratung bei der Stück- bzw. Aboauswahl, Buchungen und auf Wunsch auch die Organisation des Bustransfers.
    Kontakt zum Gruppenservice unter Tel.: 0385/5300-246 oder gruppenservice@theater-schwerin.de

    Tags: Ballett, E-Werk, Fritz-Reuter-Bühne, Mecklenburgisches Staatstheater



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