Sanierung und Modernisierung der Schweriner Schleifmühle

Glawe: Schauanlage ist attraktives Ausflugsziel für die ganze Familie


In Schwerin soll das historische Gebäudeensemble der Schleifmühle umfassend erneuert werden. Die Wassermühle am Rande des Schweriner Schlossgartens wird vom „Stadtgeschichts- und Museumsverein Schwerin e.V.“ als Museum betrieben. „Die Schleifmühle hat sich zu einem attraktiven Ausflugsziel für Besucher und Bewohner der Landeshauptstadt Schwerin und der Region entwickelt. Hier ist ein Stück Landesgeschichte attraktiv aufbereitet und erlebbar“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe in Schwerin.

In der Schleifmühle werden mit rekonstruierter Technik aus dem 18. Jahrhundert auf einer mit Wasser angetriebenen Schauanlage große Granitfindlinge getrennt und poliert. Auf dem Gelände sind Objekte aus der Geschichte der Steinbearbeitung ausgestellt; regelmäßig finden Schausteinschleifarbeiten statt. Die Schleifmühle ist auch Bestandteil des Weltkulturerbeantrages „Residenzensemble Schwerin – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“. Jetzt sollen unter anderem das Schleifmühlengebäude barrierefrei erneuert, die gesamte Ausstellung neu gestaltet, der Eingangs-, Service- und Vortragsbereich modernisiert sowie die Außenanlagen neu gestaltet werden. „Die denkmalgeschützte Schauanlage liegt gut erreichbar im Schlossgarten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, per Rad oder zu Fuß lohnt sich ein Ausflug mit der ganzen Familie zur Schleifmühle. Nach Ende der Umgestaltung wird die Geschichte der historischen Steinschleiferei noch spannender erzählt“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen in Höhe von knapp 305.000 Euro werden vom Wirtschaftsministerium in Höhe von knapp 274.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt.

 

Quelle: WMMV

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