Schweriner Steuerforum 2017: von „German Angst“ bis „Google-Tax“

 

Am 16.11.2017 diskutierten in der IHK zu Schwerin rund 45 Unternehmerinnen und Unternehmer Fragen der Digitalisierung in der Steuerverwaltung sowie einer zukünftigen Besteuerung der digitalen Wirtschaft und ihrer Auswirkung auf kleine und mittlere Unternehmen. Vortragende waren Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler Deutschland e. V., und Dr. Rainer Kambeck, Bereichsleiter Wirtschafts- und Finanzpolitik, Mittelstand beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK).

Angesichts steigender Steuereinnahmen in Bund, Land und Gemeinden mahnte der Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin, Siegbert Eisenach, in seiner Einführung an, keine weiteren Steuern einzuführen und bestehende Steuern nicht zu erhöhen.

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, stimmte dem zu und plädierte in seinem Vortrag über die Digitalisierung in der Steuerverwaltung dafür, Steuererhebung und Steuerverfahren weiter zu vereinfachen und die Digitalisierung im Interesse der steuerpflichtigen Unternehmen und Bürgern weiter voranzutreiben.

Der DIHK-Steuerexperte Dr. Rainer Kambeck erläuterte die Besteuerung grenzüberschreitend tätiger digitaler Wirtschaft und der anstehenden Änderungen. Der DIHK spricht sich für Regelungen aus, die Steuergerechtigkeit gegenüber der Wirtschaft in Deutschland herstellen.

 

Bild: © IHK
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