SSC besiegt Vilsbiburg mit 3:2

Nur mit äußerster Kraftanstrengung konnte sich der SSC knapp mit 3:2 (21:25, 25:17, 23:25, 25:18, 16:14) gegen die Roten Raben Vilsbiburg durchsetzen.

 

Schwerin (WG): Wieder einmal mehr machte sich der SSC das Leben selbst schwer und konnte am Ende froh sein, noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Vilsbiburg war ein ebenbürtiger Gegner und musste sich erst im Tie-break geschlagen geben.

1. Satz: Bis zum Schluss ging es hier knapp zu. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen (5:5, 10:10,15:13, 20:20). Beim Stand von 16:18 wurde Lousi Ziegler für Ariel Turner eingewechselt. Ziegler hatte große Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. In den folgenden Sätzen konnte sie sich aber steigern und wurde noch zur wertvollsten SSC-Spielerin gewählt. Die Schlussphase dieses Satzes dominierten allerdings die Roten Raben. Bereits der erste Satzball wurde von Lena Stigrot zum 25:21 verwandelt.

2. Satz: Von Beginn an dominierte der SSC diesen Satz. Ausser dem 0:1 lag man ständig in Führung (10:4, 15:5, 20:10). Aktivposten waren Lousi Ziegler, Veronika Hroncekova, und Anja Brandt. Beim 24:17 hatte Schwerin Satzball. Den ersten verwandelte L. Ziegler zum 25:17-Satzausgleich.

3. Satz: Hier ging es wieder äußerst spannend zu. Der SSC lief ständig einem Rückstand hinterher (5:8, 10:14, 15:15, 20:21). Trotz guter Aktionen von L. Ziegler, V. Hroncekova und Tabitha Love konnte man zwar noch zum 23:23 ausgleichen, verspielte aber durch 2 Fehler von Jennifer Geerties und L. Ziegler die Führung und verlor diesen Satz mit 23:25.

4. Satz: Nach verschlafenem Beginn (3:6) steigerte sich der SSC und hielt Vilsiburg auf Distanz (10:9, 15:12, 20:16). Der zweite Satzball konnte dann zum 25:18-Satzausgleich genutzt werden. Nun musste der Tie-break entscheiden.

5. Satz: Beim 7:4 sah der SSC schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Roten Raben gaben nie auf und hatten beim 7:7 Gleichstand erreicht. Jetzt wurde um jeden Punkt erbittert gekämpft. Der SSC legte vor und Vilsbiburg glich aus. Beim 14:13 hatte Schwerin den ersten Matchball. Erst den dritten konnte V. Hroncekova mit einer starken Aufgabe zum vielumjubelten 16:14 verwandeln.

Nach Spielende räumte Trainer Felix Koslowski ein, dass seine Mannschaft praktisch stehend K.O. war und auf dem Zahnfleisch kriecht. Da müsste er sich aber auch bessere Wechsel einfallen. Nur mit einem Stammkader kann man keine Saison erfolgreich überstehen.

Schwerin spielte mit: Hroncekova, Geerties, Turner, Love, Hanke, Brandt, Völker; Ziegler, Wessely
Zuschauer: 1.803

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