SSC für Liga-Pokal-Finale in Suhl qualifiziert

Durch einen hart erkämpften 3:1-Sieg (25:23, 25:22, 19:25, 25:23) gegen den VT Aurubis Hamburg gewann der SC Schwerin die Zwischenrunde in heimischer Halle und qualifizierte sich damit für das Finale des Liga-Pokals in Suhl.

Schwerin (W.G.): Die Personaldecke beim SSC wird immer dünner. Zum letzten Speil der Zwischenrunde hatte Trainer Tore Aleksandersen keine Spielerin mehr zum Auswechseln, nachdem auch noch Maja Pachale verletzungsbedingt ausfiel. So musste notgedrungen der Stammsechser durchspielen und machte seine Sache gut.

1. Satz: Dieser Satz verlief über die gesamte Dauer sehr spannend. Bei ständig wechselnder Führung konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Über die Stationen 10:10, 20:18 hatte der SSC beim Stand von 24:22 Satzball. Den zweiten verwandelte Patricia Thormann dann zum 25:23.

2. Satz: Zu Beginn dieses Satzes konnte sich der SSC mit 10:5 etwas absetzen. Doch die notwendige Sicherheit kam dadurch nicht auf. Beim Stand von 13:13 war Hamburg wieder im Spiel. Nun ging es spannend weiter. Beim 21:21 war noch alles offen. Wieder hatte der SSC das bessere Ende für sich und konnte diesen Satz mit 25:22 für sich entscheiden.

3. Satz: Schwerin ging zwar 6:2 in Führung, aber wieder kämpfte sich Hamburg zum 7:7 heran. Der SSc offenbarte Riesenlücken im eigenen Feld, die Hamburg geschickt zu nutzen wusste. Von nun an gaben die Hansestädterinnen ihre Führung nicht mehr aus der Hand. Über 15:11, 20:18 konnte dieser Satz schließlich mit 25:19 gewonnen werden. Damit stand es 2:1 und es wurde noch einmal spannend.
4. Satz: Um nicht wieder in den Tie-break zu müssen, musste dieser Satz unbedingt gewonnen werden. Bedingt durch die Personalsorgen spielte der SSC am äußersten Limit. Aber das wurde mit Bravour gemeistert. Aufopferungsvoll wurde um jeden Ball gekämpft. Allen voran Vendula Adlerova, Patricia Thormann, Berit Kauffeldt und Anja Brandt. Auch dieser Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Der SSC lag zwar ständig in Führung, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Mehr als 4 Punkte Vorsprung (16:12) gab es nicht, so dass Hamburg beim 19:18 wieder den Anschluss hergestellt hatte. Beim Stand von 24:21 hatte der SSC Matchball. Den dritten konnte dann Berit Kauffeldt
zum vielumjubelten 3:1-Sieg verwandeln.

Schwerin spielte mit: Adlerova, Thormann, Kauffeldt, Frick, Gutsche, Brandt; Völker
1. Satz: 1:0, (25:23), 28 Min.; 2. Satz: 2:0, (25:22), 26 Min.; 3. Satz: 1:2, (19:25), 25 Min.; 4.Satz: 3:1, (25:23), 27 Min.

Im ersten Spiel des Tages schlug Hamburg Alemania Aachen mit 3:0 (25:19, 25:10, 25:22).

Das abschließende Spiel ohne Wert gewann der USC Münster gegen Alemania Aachen mit 3:1.

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