SSC-Trainer Tore Aleksandersen fehlte zwar, doch sein Team erfreute ihn und die Fans mit einem glatten 3:0 Sieg gegen den SV Sinsheim.
Schwerin (pb): Mit großer Enttäuschung aus der DKB-Arena von Rostock nach Schwerin zur 1. Bundesliga Volleyball. Der Schweriner SC (Tabellen-Erster) empfing den 12. der BL-Tabelle zum fälligen Punktspiel. Die 1.050 Zuschauer erwarteten einen klaren Heimsieg und sie wurden nicht enttäuscht.
1. Satz: Schnell lag der Gastgeber 3:0 in Front und baute seinen Vorsprung bis zum 7:2 aus. Carlijn Jans Aufgabe landete im Netz, vom SSC-Block sprang der Ball ins Aus. Sinsheim verkürzte auf 7:4, doch als Kasperski und Jans auf 16:7 und 17:7 erhöhten, war Gastgeber Schweriner SC auf der Siegstraße. Mannschaftskapitän Julia Retzlaff gelingt der Punkt zum 21:9, eine Aufgabe von Carlijn Jans bringt das 22:9. Retzlaff macht die Punkte zum 23:11 und 24:11, Sinsheim spielt ins Aus. Satzgewinn SSC mit 25:11.
2. Satz: Wieder geht der SSC mit 3:0 in Front und baut seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Patricia Thormann zum 10:5, Maja Pachale zum 15:8 und 2x Thormann
(18:11, 19:11). Über die Spielstände 22:12, 24:14 ist es Patricia Thormann, die den Satzgewinn zum 25:15 sichert.
3. Satz: Und wieder führt der Gastgeber schnell 3:0. Sinsheim verkürzt auf 3:2, Schwerin kontert 4:2, 5:2, 6:2. SV-Trainer Rudi Sonnenbichler nimmt eine Auszeit mit wenig Nutzen. Eine Pachale-Aufgabe landet auf dem Rücken von Monica Moraru (11:5) und anschießend gelingt ihr auch der Punkt zum 12:5 (2. Auszeit Sinsheim). Kauffeldt und Jans erhöhen auf 16:7 und 17:7. Danach gelingen den Gästen fünf Punkte in Folge. Grund für SSC-Trainer Andreas Renneberg seine erste Auszeit in diesem Spiel zu nehmen. Dreimal ist danach Maja Pachale erfolgreich, Satzstand 20:12. Berit Kauffeldt erhöht auf 22:13, Pachael auf 24:15. Zweimal können die Gäste den Satz- und Matchgewinn noch abweisen, dann ist es eine letzte Aufgabe von SV-Spielerin Natallia Antanowitsch), die ins Aus geht.
SSC-Trainer Tore Aleksandersen fehlte bedingt durch die Flugausfälle, saß in seiner Heimatstadt Oslo fest.
Der Schweriner SC spielte mit: Thomsen, Jans, Paul, Pachale, Retzlaff, Thormann, Kauffeldt, Hanke, Gutsche, Brandt, Völker, J.
Satzergebnisse: 25:11, 21 min., 1:0; 25:15, 21 min., 2:0; 25:17, 23 min., 3:0
Trainerstimmen; Rudi Sonnenbichler, SV Sinsheim: „Grüß Gott in Schwerin“ – bin überzeugt, der Deutsche Meister kommt auch in diesem Jahr aus Schwerin. Als Aufsteiger sind wir mit realistischer Vorstellung nach Schwerin gekommen, der SSC hat verdient gewonnen.
Andreas Renneberg, SSC: Ich stand ständig in Kontakt mit Tore, Tore war live dabei. Für mich heute ein dankbarer Job – ein klarer Sieg.
Tags: 1. Bundesliga Volleyball Frauen, Schweriner SC, SV Sinsheim
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