SSC schlägt Potsdam mit 3:1

Mehr Mühe als erwartet im Play-off-Viertelfinalhinspiel

 

Schwerin (WG): In diesem Viertelfinalhinspiel zeigte der SSC den 1.601 Zuschauern mal wieder alle seine Gesichter. Zum Glück ging es noch einmal gut. Nur im Rückspiel muss eine bedeutend bessere Leistung gebracht werden, um sich ein drittes Spiel zu ersparen.

 

Spielszene Satz 1; Foto: P. Bohne

1. Satz: Was sich der SSC hier leistete, war eine Zumutung für die Fans. Es lief überhaupt nichts zusammen, weder im Angriff noch in der Abwehr war ein System zu erkennen. Die einfachsten Fehler häuften sich (Geerties, Ziegler). Potsdam hatte leichtes Spiel, um sich stetig abzusetzen (10:8, 15:10, 20:16). Saskia Hippe und Regina Burchardt waren von der SSC-Abwehr nicht in den Griff zu bekommen und erzielten den Hauptanteil der Potsdamer Punkte. Der 3. Satzball wurde dann durch R. Burchardt zum 25:19 verwandelt.

 

Spielszene Satz 2; Foto: P. Bohne

2. Satz: Hier ging es äußerst spannend zur Sache. Trotz vieler Eigenfehler (T. Love, J. Geerties) kämpfte der SSC jetzt aber um jeden Ball. Bis zum 17:17 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Doch plötzlich lag der SSC 17:20 bzw. 19:23 zurück. Es drohte ein erneuter Satzverlust und damit eine gewisse Vorentscheidung des Spieles. Durch die Einwechselung von Ariel Turner für die schwache Jennifer Geerties kam mehr Stabilität ins Schweriner Spiel. Durch druckvolle Aufgaben von A. Turner kam der SSC auf 23:23 heran. Anja Brandt und Lousi Ziegler konnten schließlich das heißerkämpfte 26:24 erzielen und somit den Satzausgleich erreichen.

 

Spieszene Satz 3, Saskia Hippe (13, SCP). Foto: P. Bohne

3. Satz: Jetzt hatte der SSC den Gegner im Griff. Schnell führte man 10:5, 15:8, 20:11. Potsdam hatte sich in den ersten beiden Sätzen verausgabt. Schwerin konnte den zweiten Satzball zum 25:15 verwandeln.

4. Satz: Hier konnte Potsdam nur im ersten Drittel mithalten, dann zog der SSC unaufhaltsam seine Kreise. Über 10:8, 15:9, 20:13 wurde vor allem durch Tabitha love und Anja Brandt ein beruhigender Vorsprung erzielt. Durch Nachlässigkeiten konnte Potsdam durch Hippe und Burchhardt noch auf 20:24 verkürzen, ehe T. Love durch einen Lupfer den 4. Matchball zum 25:20 verwandeln konnte. Fakt ist, dass zum Rückspiel in Potsdam eine Leistungssteigerung unumgänglich ist.

 

Spielszene Satz 4; Foto: P. Bohne

Schwerin spielte mit: Ziegler, Hroncekova, Geerties, Love, Hanke, Brandt; Völker; Turner, Wessely, Schölzel

Zuschauer: 1.601

1. Satz: 0:1, 19:25, 25 Min.; 2. Satz: 1:1, 26:24, 29 Min.; 3. Satz: 1:2, 25:15, 24 Min., 4. Satz: 1:3, 25:20, 25 Min.

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