SSC unterliegt VT Aurubis Hamburg mit 2:3

Grottenschlechte Leistung nach 2:0-Führung

Schwerin (WG): Das hätte wohl kaum einer der 1.950 Zuschauer gedacht, dass der SSC nach der klaren 2:0-Satzführung noch so gegen den Abstiegskandidaten Hamburg einbricht und das Spiel verdient mit 2:3 (25:12, 25:14, 21:25, 13:25, 13:15) verliert. Da wird vor allem Dresden über die unerwartete Schützenhilfe freuen. Nun muss der SSC am 23.01. in Dresden gewinnen, um Tabellenführer zu bleiben.

Spielszene Satz 1; Foto: P. Bohne

Spielszene Satz 1; Foto: P. Bohne

1. Satz: Da beide etatmäßigen Liberas Janine Völker und Stefanie Golla krankheitsbedingt nicht eingesetzt werden konnten, musste Neuzugang Alice Blom diese Rolle übernehmen. Vor allem in der Annahme zeigten sich da gewisse Schwächen. Trotzdem legte der SSC los wie die Feuerwehr. Hamburg hatte nicht die Spur einer Chance. Über die Stationen 10:4, 15:620:9 hatte man bei 24:12 Satzball. Bereits den ersten konnte Anja Brandt mit Blockabwehr zum 1:0-Satzgewinn verwerten.

2. Satz: Dieser Satz verlief ähnlich dem ersten Satz. Schwerin setzte sich sofort auf 10:3, 15:6, 20:7 ab. Praktisch im Spaziergang gewann der SSC diesen Satz mit 25:14.

3. Satz: Unverständlich der Einbruch des SSC ab dritten Satz. Auf einmal lief nichts mehr zusammen. Es häuften sich die einfachsten Fehler. Hamburg witterte Morgenluft und ließ den SSC mehr als einmal schlecht aussehen. Vor allem die Ex-Schwerinerin Jana Poll (ausgezeichnet als beste Spielerin) und Karine Muijwijk erwiesen sich als Spielverderber, weil Hamburg diesen Satz 25:21 gewann.

4. Satz: Wer nun dachte, der SSC würde sich jetzt aufbäumen um das Spiel zu gewinnen, sah sich bitter enttäuscht. Auf Schweriner Seite lief überhaupt nichts mehr zusammen. Eine Hauptschuld daran muss sich Trainer Felix Koslowski anlasten, da er kaum auf das schwache Spiel seiner Mannschaft reagierte und keine Auswechselungen vornahm!! Lousi Ziegler hatte einen rabenschwarzen Tag und hätte herausgenommen werden müssen. Keine Spielerin des Schweriner SC konnte Akzente setzen. So wurde der SSC beim 13:25 regelrecht vorgeführt.Nun musste der Tie-break entscheiden.

5. Satz: Alles sah nach einem SSC-Durchmarsch aus. Schwerin führte 5:2, 9:4, 11:6. Was dann folgte, war eine Demontage des SSC. Beim 12:12 hatte Hamburg Gleichstand erreicht. Von diesem Schock erholte sich Schwerin nicht mehr. Tabitha Love war es dann vorbehalten, mit ihrem Angriff ins Aus den Satz 13:15 abzugebenund das Spiel mit 2:3 zu verlieren.

 

Spielszene Satz 2; Foto: P. Bohne

Spielszene Satz 2; Foto: P. Bohne

Spielszene Satz 3; Foto: P. Bohne

Spielszene Satz 3; Foto: P. Bohne

Spielszene Satz 4; Foto: P. Bohne

Spielszene Satz 4; Foto: P. Bohne

 

 

 

 

 

 

 

Schwerin spielte mit: Ziegler, Turner, Love, Hanke, Brandt, Schölzel, Blom; Geerties, Wessely, Holstein
Zuschauer: 1.950

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