SVM: Derbysieg

Den Freundschaftsvergleich gegen den HC Empor Rostock gewannen der SV Mecklenburg-Schwerin mit 22:18 (11:9). 412 Zuschauer in der Kästner-Halle sahen ihre „Stiere“ klar im Vorteil gegen die etwas lustlos spielenden Rostocker.
Schwerin (pb): Das heutige Derby hätte eine bessere Spielstätte verdient, gemeint die jetzige Heimspielhalle des SV Mecklenburg-Schwerin – die Sport- und Kongresshalle. Sicherlich wären dorthin mindestens doppelt so viele Zuschauer gekommen. Alleine die miserable Parkplatzsituation schreckt doch viele Fans ab.

War Schwerins erfolgreichter Torschütze, M. Przybylski; Foto: P. Bohne

War Schwerins erfolgreichster Torschütze, M. Przybylski (8); Foto: P. Bohne

Das Spiel der Schweriner lief mit Anpfiff recht erfolgreich, nach wenigen Minuten stand es bereits 6:3 für den Gastgeber. Vier Tore dabei durch den polnischen Neuzugang M. Przybylski. Beim Spielstand 8:5 nahm Empor Trainer Maron Ziercke eine erste Auszeit, viel half es nicht. Die Stiere erhöhten auf 11:5 Przbylski/5. Tor), es sah nach einem Debakel für Empor aus. Aber der Gast kam nochmals ins Spiel, verkürzte zur Halbzeit durch je zwei Tore von M. Pechstein und J. Porath auf 11:9.
Zur 2. Halbzeit wechselte Schwerin den Torwart, statt D. Panzer nun M. Stemmler. In der 45. Spielminute schafften die Gäste den Ausgleich (15:15), im Gegenzug ging Schwerin durch M. Hünerbein wieder in

Spielszene 2. Halbzeit; Foto: P. Bohne

Spielszene 2. Halbzeit; Foto: P. Bohne

Front. Nach dem 17:16 durch B. Calvert nahm Gästetrainer Ziercke eine Auszeit und Stiere Trainer M. Handschke wechselte im Tor zurück zu A. Panzer, ein richtiger Glücksgriff. Drei starke Paraden von A. Panzer,  die Stiere führten 19:16. Die letzten fünf Spielminuten wurden dann etwas hektisch, Rostocks M. Pechstein sah die Rote Karte. Noch ein verwandelter 7-Meter und ein weiteres Tor durch B. Calvert, 21:17 für die Schweriner Stiere. Das letzte Tor in dieser interessanten Begegnung warf Empor-Spieler J. Dethloff, Endstand: 22:18. Beste Spieler auf Schweriner Seite: Torwart A. Panzer und M. Przybylski (8 Tore).
Schwerin spielte mit: Panzer, Stemmler; Hünerbein (2), Larisch, Prothmann (1), evangelidis, Marangho (1), Finkenstein (3), Wirt (1), Calvert (4/2), Grämke (2), Przybylski (8)

Veranstaltungshinweis: Jacob Cement Cup 2016 am 24. Januar 2016 in der Lübecker Hansehalle mit: VfL Bad Schwartau, HC Empor Rostock, SV Mecklenburg-Schwerin, TuS Lübeck 93, ATSV Stockelsdorf und MTV Lübeck

Jacob Cement Cup Lübeck am 24. Januar 2016 in der Hansahalle

Jacob Cement Cup Lübeck am 24. Januar 2016 in der Hansahalle

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