Uraufführung im E-Werk: „Nachdenken über Christa T./Störfall“

Premiere am 11. November bereits ausverkauft

In seiner zweiten Uraufführung am Mecklenburgischen Staatstheater verbindet Regisseur Patrick Wengenroth zwei Texte von Christa Wolf in einer Inszenierung. „Nachdenken über Christa T./Störfall“ ist eine theatrale Annäherung an die Gedankenwelt einer der bedeutendsten deutschen Autorinnen gemeinsam mit sechs Schauspielerinnen und Schauspielern des Ensembles sowie dem Musiker Matze Kloppe.

Regisseur Patrick Wengenroth

Die Premiere des vielstimmigen Theaterabends am 11. November über das Erinnern und Vergessen, über Angst, unbeantwortete Fragen und die
Sehnsucht nach Autonomie, über das Sterben – und die Frage, wie wir leben wollen, ist bereits ausverkauft. Karten gibt es wieder für die zweite Vorstellung am Montag, den 13. November ebenfalls um 19.30 Uhr im E-Werk. Patrick Wengenroth hatte 2016 in Schwerin bereits die vielbeachtete Uraufführung „Ab jetzt ist Ruhe“ nach dem Roman von Marion Brasch über eine der bekanntesten Künstlerfamilien der DDR auf die Bühne gebracht. Nun setzt er sich am Mecklenburgischen Staatstheater mit dem Werk Christa Wolfs auseinander.

1968: Die Erzählerin denkt nach über Christa T., die vor der Zeit auf einem Dorffriedhof in Mecklenburg begrabene Freundin, über die gemeinsame Geschichte in unruhiger Zeit, das Utopische und das Tatsächliche im Politischen wie im Privaten. Kann man im Nachdenken über ein Leben dieses vor dem Vergessen bewahren?

1986: Während fernab in der Stadt der Bruder der Erzählerin am Gehirn operiert wird, kommt in einem kleinen Dorf in Mecklenburg die Nachricht aus Tschernobyl an. Aber was ist an diesem Tag noch geschehen? Und wie wird man sich an ihn erinnern?

Regisseur und Performer Patrick Wengenroth inszeniert u. a. an der Berliner Schaubühne und am Hebbel am Ufer/HAU. Zudem produzierte er zusammen mit Deutschlandradio Kultur diverse Hörspiele und stand als Kritiker für den ZDF-Kulturpalast vor der Kamera. Er ist seit 2017 künstlerischer Leiter des Augsburger Brechtfestivals.

Weitere Vorstellungen: am 21.11. und 20.12 jeweils um 19.30 Uhr und am 3.12. um 18 Uhr im E-Werk des Mecklenburgischen Staatstheaters

Karten unter: 0385 53 00-123 oder kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de www.mecklenburgisches-staatstheater.de

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