WeltWechsel präsentiert: Menschlichkeit

Jahresthema der Veranstaltungsreihe steht fest

Rostock/Greifswald/Schwerin. Das Thema der Veranstaltungsreihe WeltWechsel ist da. Und es heißt: Menschlichkeit. Inhaltlich schließt das Thema direkt an das Jahresthema 2016 an. Damals hieß es „Krieg_Frieden“. „Bei all der rasanten Veränderung, die wir zur Zeit erleben, aller Verunsicherung, den vielen Kriege auf der Welt, ist es enorm wichtig, dass wir uns darauf besinnen, dass der Kern unseres Handelns eben Menschlichkeit sein sollte. Gewissermaßen ist Menschlichkeit die Antwort, die wir geben können, das Mittel, das uns gegen Hass, Angst und Abgrenzung zur Verfügung steht.“ sagt Alexis Schwartz vom Eine-Welt-Landesnetzwerk.

Unter den Veranstaltungen im November sind viele, die die Geschichten hinter den Flüchtlingszahlen sichtbar machen wollen. Aktuell sind weltweit 65 Millionen Menschen auf der Flucht – das ist ein Höchststand. So wird die KinderKulturKarawane einen Abstecher nach Mecklenburg-Vorpommern machen, Jugendliche aus Uganda und Indien performen ihre Lebensgeschichten als Theaterstück. Geplant ist auch eine landesweite Baumpflanzaktion, natürlich im Namen der Menschlichkeit. „Die Idee ist, mit den unterschiedlichsten Akteuren überall im Land Bäume zu pflanzen. Wir wollen damit ein Zeichen für mehr Toleranz und Weltoffenheit setzen, und auch mit Gruppen kooperieren, die thematisch etwas weiter von uns entfernt liegen – zum Beispiel mit Naturschutzverbänden“, sagt Alexis Schwartz. Aber auch die beliebten Kurzfilmnächte wird es wieder geben.

Immer im November werfen etwa 100 Veranstaltungen unter einem wechselnden Motto in ganz Mecklenburg-Vorpommern Schlaglichter auf aktuelle Diskurse, bringen globale Themen in direkte Verbindung mit dem Leben hier. Und sind mit jährlich etwa 6.000 Besucher*innen eine der größten Veranstaltungsreihen des Landes.

Die Veranstaltungsreihe startet in diesem Jahr erstmals unter ihrem neuen Namen WeltWechsel. „Dass sich an dem Namen etwas ändern muss, hat sich in den vergangenen Jahren herauskristallisiert“, sagt Andrea Krönert, Koordinatorin des Eine-Welt-Landesnetzwerks. „Wir wollten unserer veränderten Auffassung von Entwicklungszusammenarbeit Rechnung tragen, es sollte viel deutlicher werden, dass es nicht um einseitige Hilfe aus dem Norden an den Süden geht, sondern vielmehr um unsere gemeinsame Verantwortung für die Zukunft der Menschheit und der Welt, ausgerichtet an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen“, sagt Andrea Krönert. „Und wir wollten einen Namen, der den positiven Spirit unserer Veranstaltungen transportiert.“

 

Quelle: Eine-Welt-Landesnetzwerk MV
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