Zoo Schwerin: Giraffe „Maradi“ verstorben

Untersuchungen zur konkreten Todesursache stehen noch aus

 

Traurigerweise muss der Schweriner Zoo heute den Tod der Giraffenkuh „Maradi“ mitteilen. Bei der morgendlichen Kontrolle durch die Tierpflege wurde die siebzehnjährige Giraffe am Dienstag tot im Stall aufgefunden. Nähere Untersuchungen zur konkreten Todesursache stehen noch aus und Ergebnisse werden erst im Verlauf der nächsten Tage erwartet.

Bereits seit einigen Monaten zeigte Maradi Symptome, die auf eine Erkrankung hinwiesen. Genaueres ließ sich jedoch nicht feststellen. In ihrem Verhalten war sie hingegen unauffällig. Tiefer greifende Untersuchungen sind bei Giraffen wegen ihrer speziellen Anatomie und des fragilen Kreislaufsystems nicht bzw. kaum möglich. In jedem Fall sind solche Untersuchungen für das betroffene Tier äußerst belastend und nicht notwendigerweise Erfolg versprechend. Verbunden mit bestehenden Risiken sie während näherer Untersuchungen zu verlieren, wollten wir dies Maradi in ihrem relativ hohen Alter nicht mehr zumuten.

Maradi wurde am 23. Januar 1999 im Zoo Schwerin geboren und brachte hier sieben Jungtiere zur Welt. Mit ihren 17 Jahren hatte sie für Giraffen ein stattliches Alter erreicht, was der durchschnittlichen Lebenserwartung bei Giraffen in Menschenobhut entspricht.

Derzeit leben im Schweriner Zoo drei Rothschild-Giraffen, der mittlerweile einjährige Bulle „Taio“ und seine Elterntiere „Jasho“ (4 Jahre) und „Lifty“ (5 Jahre).

 

Quelle: Zoologischer Garten Schwerin

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